PZB bedienen
LZB-Ende bei 32.500 m: ab 30.800 m blinkt Ende. Innerhalb von 10 s Frei drücken; danach Dauerlicht bis zum Übergang. Fehlende Quittierung löst im Simulator eine Bremsung aus, die mit nachgeholter Frei-Quittierung endet. Ab 32.500 m führt PZB mit höchstens 160 km/h (bei niedrigerer Zugart-/Vmax-Grenze entsprechend weniger). Am LZB-Ende gibt es keinen planmäßigen Halt. Im Teilblock-Szenario folgen bei 34.000, 36.000 und 38.000 m konventionelle Blockhauptsignale mit Vorsignalen 1000 m davor. Nach LZB-Ende gilt ausschließlich PZB: 1000 Hz am Vorsignal bei Halt erwarten, 500 Hz 250 m vor dem roten Hauptsignal und 2000 Hz bei Rotüberfahrt. Die Signale bleiben fest stehen und zeigen je nach Belegung des Folgeblocks Rot oder Grün. Der Linienleiter läuft im Simulatormodell noch bis 32.550 m weiter und wird dort seitlich aus dem Gleis geführt. Im Streckenplan sind Führungsende, letzter 50-m-Abschnitt und Kabelende getrennt markiert. Im Abschnitt mit dem LZB-Ende gibt es keine Langsamfahrstelle; die nächste beginnt bei 47.500 m. Nach automatischer Fahrt den Hebel einmal auf Neutral stellen.
Gestörte Ausfahrt · LZBNach erfülltem Bahnhofshalt im Stillstand: Signalstörung setzen, dann E40 oder V40 wählen. V40: Frei quittieren, manuell auf Sicht fahren. Die bestehende Blocküberwachung bleibt zusätzlich wirksam.
Übertragungsausfall ohne CE, Fall Vziel 040: Stör und Warnton sofort, nach 3 s blinkt Ü. Innerhalb der folgenden 10 s Frei drücken, danach unter die PZB-Überwachungsgeschwindigkeit bremsen. Sobald der blaue Zugartmelder blinkt, erneut Frei drücken. Die zweite Quittierung schaltet auf PZB um.
Ausfall während einer Teilblockfahrt: Vziel 000, Zielentfernung aus, Vsoll läuft mit der Ausfallbremskurve zurück. Frei innerhalb von 10 s nach Beginn des Ü-Blinkens drücken und anhalten. Eine zweite Frei-Betätigung erlaubt keine Weiterfahrt. Im Stillstand Neutral stellen. Sobald der Weg bis zum nächsten Hauptsignal frei ist, hier den simulierten Fahrdienstleiter-Befehl anfordern; anschließend das Fenster schließen und Befehl 10 s ununterbrochen halten. Befehl 40 leuchtet dann dauerhaft. Manuell mit höchstens 40 km/h anfahren; nach 60 m erfolgt der Übergang auf PZB. Die Simulatorbegrenzung 40 km/h bleibt bis zum nächsten Hauptsignal bestehen. Eine aktive Zwangsbremse muss zuvor mit der angezeigten Bedienhandlung gelöst werden.
1000 Hz bleibt nach dem Übergang bis 1800 m nach erster Quittierung und Unterschreiten von 160 km/h an. Ohne bestätigte Signalbeobachtung über die letzten 2 km gilt nach dem Übergang zunächst 40 km/h für 2 km. Beim Simulatorstart gilt maximal 40 km/h bis zum Ende des Startprogramms. Bei freier Strecke blinkt Frei zur Befreiung; ohne feste Quittierungsfrist.
1000 Hz: innerhalb von 4 Sekunden Wachsam drücken und bremsen. 500 Hz: niedrigere Geschwindigkeit vor dem roten Hauptsignal. 2000 Hz: Zwangsbremse bei Rotüberfahrt; angezeigt durch S. 85/70/55: Zugart; 85 und 70 im Wechsel: restriktive Überwachung.
Frei löst eine Zwangsbremse nur im Stillstand bei Neutral. Eine laufende 1000-Hz-Überwachung lässt sich erst nach 700 m und bei freier Strecke lösen; eine 500-Hz-Überwachung muss ausgefahren werden.
Befehl 40 wirkt hier nur mit einem simulierten Ersatzauftrag. Diesen gibt es nach erfülltem Bahnhofshalt über die Schaltfläche unten. Ohne Auftrag bleibt Rot bindend. Zugartwechsel nur im Stillstand bei Neutral.
LZB-Anfang: Schild bei 500 m, Einfahrschleife 500–550 m. PZB führt bis zum Schleifenende; dort wird die LZB automatisch aufgenommen. Nach abgeschlossenem Ausfallverfahren erzeugt „LZB-Einfahrt“ eine weitere 50-m-Schleife am nächsten 100-m-Punkt. Bestehende Überwachungen und Zwangsbremsen sperren die Aufnahme.